KARATE
Headerbild

Sportart

Karate entstand auf der Insel Okinawa, eine Insel zwischen Japan und China. Sie hatte und hat immer noch eine strategisch wichtige Position.
Okinawa stand immer wieder unter chinesischen oder japanischen Einflüssen. So entwickelte sich dort eine Kampfkunst, die eigene Selbstverteidigungserfahrungen und Erfahrungen der japanischen Samurai sowie des chinesischen Boxens enthielt.
Unter der japanischen Besatzung waren Waffen streng verboten. Um sich aber gegen die Besatzer verteidigen zu können, entstand neben anderen Kampfkünsten Karate.

Gichin Funakoshi (1868 - 1957) reiste 1922 nach Japan und lehrte dann an japanischen Universitäten Karate. Gichin Funakoshi gilt als Begründer des modernen Karate. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde Karate über die ganze Welt verbreitet. In Deutschland gibt es Karate seit Ende der fünfziger Jahre.

Das Ziel im Karate ist nicht Sieg oder Niederlage, sondern die Vervollkommung des eigenen Charakters!

Die Graduierung durch farbige Gürtel wurde wahrscheinlich aus dem Judo übernommen. Vorher gab es kein Graduierungssystem nach Gürtelfarben in den Kampfkünsten aus Okinawa und Japan.
Bei den Graduierungen wird zwischen den Schülergraden, den so genannten Kyu und den Meistergraden, den so genannten Dan unterschieden. Jeder dieser Stufen wird eine Gürtelfarbe zugeordnet.
Im Training und Wettkampf werden die Techniken mit Fuß und Faust vor dem Auftreffen abgestoppt. Selbstdisziplin, Körperbeherrschung sowie Verantwortungsbewusstsein wird systematisch aufgebaut. Darüber hinaus werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit in hohem Maße trainiert, durch Atem- und Konzentrationsübungen die Körperwahrnehmung geschult.

Aufgrund dieser vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress.

Termine

12:11
Kat: Allgemeines, Termine
12:02
Kat: Allgemeines, Termine
12:17
Kat: Allgemeines, Termine